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1988

Nach dieser Saison flatterten bei Roland 1988 rund zehn Hochkarätige Angebote aus dem Formel 3 und Tourenwagen Bereich. Er entscheidet sich letztendlich für das britische Madgwick Formel 3 Team. Roland nahm sich für diese Saison eine Menge vor, musste aber bereits nach wenigen Rennen einsehen, dass er mit der Wahl des Teams eine Niete gezogen hat. Technische Defekte und unmöglich vorbereitete Wagen waren an der Tagesordnung und so stand plötzlich seine Formel Karriere unter keinem guten Stern. Eine seiner wenigen Sternstunden in der Formel 3 Saison 1988 erlebt Roland beim Euro Formel 3 Lauf in Hockenheim. Er konnte mit einem unmöglich abgestimmten Fahrzeug nur den 25. Startplatz erreichen. Im Rennen kämpfte sich Roland mit beherzter Fahrt bis auf den sechsten Platz vor. Doch dann stoppt Mauro Martini Rolands Durchmarsch mit einer Kollision. Nachdem Rolands Formel 3 Wagen bei einem Test in Snetterton zur Hälfte ausbrannte, trennte er sich vom Team und konzentrierte sich nun nur noch um seine Einsätze in der britischen Tourenwagen Meisterschaft. Anfangs rein sporadisch startete Roland für das Team von Demon Tweeks in einem BMW M3 und bezwang in Thruxton als einziger in dieser Saison den Dauersieger Sytner. Bei sechs Rennen beendete Roland seine Rennen fünf mal in den Top Drei!

1989

Durch Zufall bekommt Roland einen der heiß begehrten Formel 3000 Tests in einem Reynard 88D im Team Spirit und gibt der Fachwelt Grund zum grübeln. Nach einer Hand voll Runden nahm er dem damaligen Formel 3000 Meister ganze vier Zehntel auf der Grand Prix Strecke in Silverstone ab. Logisch führte sein Weg 1989 in die Britische Formel 3000 bei John Travis Team Spirit. In der britischen Formel 3000 Saison 1989 konnte Roland endlich wieder sein ganzes Talent und Können unter Beweis stellen. Und obwohl Rolands Team drei Rennen vor Saisonschluss wieder mal das Budget ausging landete Roland in der Endwertung auf dem hervorragenden Dritten Meisterschaftsplatz. Roland konnte in Donnington mit dem letzten Tropfen Sprit das Rennen gewinnen. Dabei sprangen sechs Top 4 Plätze, 4 Poles, 4 schnellste Rennrunden und 3 Streckenrekorde heraus. In Brands Hatch und Thruxton konnte Roland trotz Motorenaussetzer das Rennen auf Platz zwei beenden. Da Ihm die Formel 3000 alleine nicht reichte, fuhr Roland die 24h von Le Mans in einem Porsche 962C von Ex-Formel 1 Teamchef Walter Brun. Seine Teamkollegen waren in diesem Rennen Walter Lechner und der Brasilianer Mauricio Sandra-Sala. Das Rennen war jedoch nach 3 Stunden durch einen Reifenplatzer schnell vorbei. Auch ein Rennen in der Sportwagenweltmeisterschaft fuhr Roland für das Team auf der Ardennenstrecke in Spa. Bei seinem Debüt in der WSPC fuhr Roland mit dem nicht besonders Konkurrenzfähigen Brun-Porsche auf den hervorragenden vierten Platz. Die größten Highlights feierte Roland jedoch in der Japanischen Gruppe C. Nach einem Test im Toyota Werksteam, lies er seinen sehr erfahrenen Teamkollegen um Sekunden stehen. Nach dieser Demonstrationsfahrt wurde Roland als Toyota Werksfahrer beim Team SARD für die komplette japanische Gruppe C verpflichtet. Als erster Europäer bekam Roland einen Vertrag bei dem Weltkonzern. Fünf mal konnte Roland mit dem SARD das Qualifying unter den Top-Drei beenden. Ab diesem Zeitpunkt konnte Roland mit dem Rennsport gutes Geld verdienen und wurde für seine harte Anfangszeit endlich belohnt.

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