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Zur rechten Zeit kam Gott lob ein Angebot von Alois Roppes. Roland sollte das neue Formel Ford Team von
Alois Roppes organisieren. Neben der Teamorganisation gehörte auch die Vorbereitung der Formel Wagen
und die Tätigkeit als „Fahrlehrer“ und Betreuer für Roppes Sohn Michael. Keine Frage,
Roland sagt ohne zu Zögern zu, zudem Roland so eine komplette Saison in der Europäischen,
Österreichischen und Deutschen Formel Ford fahren konnte. Roland wurde bei Alois Roppes ein
Familienmitglied und wohnte in dieser Zeit sogar bei den Roppes. Dies alles zahlte sich für Roland
sichtlich aus, er holte 1985 den österreichischen und
zentraleuropäischen Meistertitel. Noch deutlicher werden diese Leistungen laut der folgenden Bilanz:
19 Rennen, 11 Siege für Roland. 1986 hätte Roland ebenfalls wieder für Roppes die Formel
Ford Meisterschaft bestreiten können und Roppes Sohn Michael in der Formel 3 unterstützen sollen.
Doch Roland entschied sich anders mit folgender Begründung: „Dem Michael bei Formel 3 Tests
zuzuschauen, hätte mir das Herz gebrochen!“. So verlässt Roland Ende 1985 seine Kurzzeit
Familie und macht sich Richtung England auf. Er fand mit Space Racing ein Einsatzteam für die britische
Formel Ford Meisterschaft.
Doch auch bei Teamchef Jeff Cherry änderte sich nicht viel. Auch sein Auto bereitete sich Roland
selbst bis in die späte Nacht selbst vor und arbeitete wieder wie ein besessener an seinem Erfolg.
Wie oft zuvor ging Ihm und seinem Space Racing Team das Geld aus. Und das obwohl es mit Abstand Rolands
erfolgreichste Saison war. Zahlreiche Rennsiege fuhr er in dieser Saison ein. Doch zwei Siege verhalfen
ihm zum absoluten Durchbruch: Die Siege im Race of Champions der Formel Ford und beim Formel Ford Festival
in Brands Hatch. Im Race of Champions setzte sich Roland gegen 25 Landesmeister mit identischen Fahrzeugen
durch.
Nach einer absoluten Trainingsbestzeit feierte er von der Pole Position aus einen Start-Ziel Sieg.
„Dieser Sieg ist ein befriedigendes Glücksgefühl, der Lohn für harte Arbeit und
ausgleichender Gerechtigkeit für die ganzen Probleme die vorangegangen sind“. Seine Leistung
bestätigte er beim Formel Ford Festival ebenfalls in Brands Hatch auf der verkürzten Strecke. In
einer Hand voll KO-Rennen kam er ganz sicher ins Finalrennen. In diesem setzte sich Roland gegen Philippe
Favre durch und wurde somit zum inoffiziellen Formel Ford Weltmeister.
Am gleichen Tag an dem er von Space Racing die schockierende Nachricht über das aus in der Formel Ford
Saison 1986 bekam, meldete sich BMW Motorsport Chef Peter Flohr telefonisch bei Roland. Das Ergebnis ist
bekannt. Nach einer Tourenwagen Testfahrt bei BMW Schnitzer wurde Roland zum BMW Werksfahrer
auserwählt.„ Zum ersten mal in meinem Leben verdiene ich mit dem Rennfahren Geld“. Leider
war nach der Saison 1987 die Tourenwagen Weltmeisterschaft wegen massiver Kostenexplosionen wieder eingestellt
worden. Neben der Tourenwagen Weltmeisterschaft startete Roland auch in der Britischen Tourenwagen Meisterschaft
mit einem BMW M3 von Demon Tweeks. Nach vielen Podestplätzen und Spitzenplazierungen war eines klar, Roland
war auch in Fahrzeugen mit Dach extrem gut und schnell unterwegs. Bei den elf ausgetragenen Tourenwagen
Rennen an denen Roland 1987 teilnahm, landete Roland sechs mal unter den besten vier.
Nach den großartigen Erfolgen in der Formel Ford Saison 1986 wurden auch viele Formel 3 Teamchefs auf
Roland aufmerksam. Ohne ein Vermögen an Pfunden auszugeben fuhr Roland im Formel 3 Team von Chris
Weller auf der Grand Prix Strecke in Silverstone. Nach einigen Runden hatte er die absolute Formel 3
Bestzeit die je ein Fahrer in Silverstone gefahren hatte inne. Folglich startete er für das West
Surrey Team von Teamchef Dick Benett in einem Formel 3 in der britischen Meisterschaft. Er holte trotz
hochkarätiger Konkurrenz einen Sieg im vierten Lauf, einen zweiten Platz und zwei dritte Plätze.
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